26 Juli 2012

Eine kleine Lernpause...

habe ich eben mal für euch gemacht, um euch an meinem iDay (ihr wisst schon Instagram mit iPhone gemacht am Thursday) mit Fotos aus dieser Woche zu unterhalten.


Am Montag, dem offiziellen Putztag im Hause Chu, habe ich erstmal meinen Traum vom Staub befreit


... mich dann liebevoll um die Blümchen gekümmert... (Kümmern heißt in diesem Fall gießen und ein bisschen Smalltalk ;))


...Salbei aus dem heimischen Garten für das Abendessen zusammengesucht...


... mein Outfit von casual auf business getrimmt...


...um mich dann tags drauf stadtfein in meine Stöckel zu schmeißen...


beim täglichen Blogstöbern bei Nicole ein super geniales mega leckeres Give-away entdeckt...


und mir (und meiner Mama) zur vorzeitigen Einstimmung aufs Wochenende einen ganz schnellen (um genau zu sein 5 Minuten - 3 Minuten zusammenrühren, 2 Minuten "backen") Schoko-Kaffee-Tassenkuchen aus der Mikrowelle gezaubert.

Ich hoffe mein Wochenrückblick hat euch gefallen :)
Morgen gibt es leider keine Foto-Fragen.... Aber dafür beantworte ich andere Fragen... Seid also gespannt :)

Fortsetzung folgt!

chuvoll
Laura <3

24 Juli 2012

Wisst ihr was....

mir aufgefallen ist??
Ich laufe nie mit unlackierten Fingernägeln rum. Warum? Hmmm... weil es so tolle Nagellacke gibt und die alle sooooo viel schöner aussehen als "nackte" Nägel.
So wie andere Frauen nicht ohne Make-up aus dem Haus gehen, gehe ich eben nur sehr selten ohne lackierte Nägel raus.
Ich lackiere mir ungefähr alle 1-2 Wochen meine Nägel. Dabei bin ich stets offen für neue und ausgefallene Farben und Designs.
Aber... und damit zurück zu dem, was mir aufgefallen ist ;).... ich habe euch noch nie gezeigt, wie ich mir meine Nägel lackiere. Und dabei seid ihr vielleicht genauso verliebt in Nagellack wie ich und würdet euch über jede neue Idee freuen.

Also werde ich ab sofort meine Nägel bildlich festhalten und euch zeigen. Natürlich gibt's dazu Anleitungen zum Nachmachen und einige hilfreiche Tips und Tricks.

Für das erste Design braucht ihr nur einen Lack in eurer Lieblingsfarbe. Ich habe dieses Mal den blauen von O.P.I. benutzt, den ihr auf diesem Bild sehen könnt.
Die Lacke von O.P.I. kann ich euch wirklich wärmstens an Herz legen! Die Lacke kosten 16€, sind in allen möglichen Farben erhältlich und halten sogar bei mir Dauerlackiererin ewig. Außerdem ist die Qualität wirklich super! Mit Unter- und Überlack (auch von O.P.I) halten die Lacke bei mir 2 Wochen ohne abzusplittern.
Wenn ihr noch etwas ungeübter seid im Umgang mit Nagellack, könnt ihr für das heutige Design zusätzlich diese Verstärkungsringe aus dem Schreibwarenhandel benutzen.


Das Ergebnis sollte dann ungefähr so aussehen


Dieses Design habe ich schon so oft in den hiesigen Fashion-Magazinen in den unterschiedlichsten Farbkombinationen gesehen. Ihr seid damit also voll im Trend ;)

Dafür klebt ihr die Verstärkungsringe an das untere Ende des Nagels, sodass unten ein Halbkreis bedeckt ist und somit frei von Nagellack bleibt.
Nun vorsichtig den Nagellack auf den Rest des Nagels auftragen, trocknen lassen und die Verstärkungsringe vorsichtig abziehen. Zum Schluss noch Überlack drüber geben.
Fertig :)

Alternativ könnt ihr auch den Halbmond unten mit einer anderen Farbe ausmalen. Dafür würde ich euch dann einen feinen Pinsel empfehlen. Mit diesem kann man feine Linien malen.

Ganz viel Spaß beim Nachmalen ;)

chuvoll
Laura <3


21 Juli 2012

How to tie a scarf?

Der Sommer (darf man den eigentlich dieses Jahr so nennen?) verwöhnt uns im Moment ja nicht allzu oft mit den höchsten Temperaturen....
Der geliebte Sonnenhut bleibt im Schrank und stattdessen müssen wir zum neuen Accessoire des Sommers greifen, dem Schal.
Den legen wir um den Hals und dann.... tja dann, kommt zumindest bei mir häufig ein unschönes Knäul heraus, das weder den Hals wirklich bedeckt, noch hübsch aussieht.

Solltet ihr eine solche Situation nicht kennen, dann dürft ihr nun getrost wegklicken ;) Für alle anderen habe ich mich mal im Internet umgeschaut. Rausgehen ist ja im Moment eh nicht so verlockend, wieso also nicht für das Wohl meiner Leser ein wenig Recherchearbeit betreiben.

Und nun schaut mal, was ich gefunden habe. Auf der Website The Fashion Spot klick werden 15 Varianten gezeigt und beschrieben, wie man einen Schal binden kann. Da sind auch mal ganz neue Möglichkeiten dabei, die ich so noch nie gesehen habe.

Am besten gefallen mir Nummer 3 (siehe Bild unten) und 5.

Und welche sind eure Favoriten?


chuvoll
Laura <3

20 Juli 2012

Fragen...

stellt auch diese Woche wieder die liebe Steffi. Um genau zu sein 5.
Nach meiner urlaubsbedingten Abstinenz bin ich dieses Mal natürlich wieder mit dabei!

Viel Spaß beim meinen Antworten ;)

1. Lebt dein Balkon noch?


Dank dem regelmäßigen Gießens vom lieben Regen

2. Hübsch & lecker?


Obst und Kaffee <3

3. Was liebst du im Moment besonders?


Sommer im Kleiderschrank

4. Was magst du gerade gar nicht?


Streifen

5. Was findest du nicht hübsch, aber es ist halt so praktisch?


Plastikflaschen


Seid ihr auch dabei beim Foto-Fragen-Freitag?

Ich wünsche euch ein schönes, sonniges Wochenende.

chuvoll <3
Laura

19 Juli 2012

Instagram-Stream back at home...

Die Wartezeit ist vorbei und ich bin nun wieder zu Hause. Die Tage seit meiner Ankunft habe ich mal wieder bildlich festgehalten, damit sozusagen fast live dabei seid :)


Die Rückreise bewältigten wir nicht auf unserem geliebten Radel, sondern mit dem Zug von Salzburg nach Frankfurt am Main.... wo uns erstmal eher trübes Wetter empfing..

zu Hause angekommen, holt einen dann ja doch der Alltag ganz schnell wieder ein....


deshalb habe ich mir erstmal unsere Urlaubsbilder angeschaut...


und in Erinnerung geschwelgt...


zum Frühstück wurden dann erstmal die liegengebliebene Post durchgearbeitet...


und neue Ideen gesammelt.


Total inspiriert und voller kreativem Tatendrang, musste ich dann allerdings feststellen, dass sich nicht alle Bilder von Ikea auswechseln lassen.... wer stellt denn einen Bilderrahmen ohne Öffnung her?!


Stattdessen habe ich mich dann lieber dem längst fälligem Sortieren meiner Rezepte gewidmet.

War doch ganz schön viel, was ich so in den letzten paar Stunden erledigt habe.... Wie gut, dass es Instagram gibt, da wird einem das erstmal so richtig bewusst.

Mehr Bilder gibt's beim morgigen Foto-Fragen-Freitag! Man, hab ich den vermisst! Bin ja schon richtig auf Entzug.

chuvoll
Laura <3


Unser fruchtig frisches Grilldessert

soll heute den ersten Teil der Grillwoche abschließen!



Keine Sorge, es folgt noch ein zweiter Teil und der hat's in sich! Ich sage nur How to do the perfect Steak! Ganz exklusiv natürlich für meine VIR - Very Important Reader!
Aber heute eben erstmal mein süßes Highlight, bei dem ich mal mehr mitgewirkt habe als nur hübsch rumstehen, Fotos machen und hilfreiche Tipps nervige Kommentare geben ;)

Heute gibt's mein absolutes Favorite-Grill-Dessert:

Frozen Joghurt mit gegrillter Banane und Ananas




Für den FroJoh macht ihr euch entweder auf den Weg zur nächsten It-Eisdiele oder macht es ganz einfach selbst. Und das geht so:

500ml Magermilchjoghurt
100ml Sahne oder Milch macht geschmacklich keinen Unterschied
70g Zucker (kann je nach Belieben variiert werden)
1/2 Tl Vanilleextrakt
2 Eiweiß

Erstmal muss das Magermilchjoghurt abtropfen. Klingt doof und schwierig, ist es aber gar nicht ;)
Man nehme ein feines Sieb, lege dorthinein ein Küchenhandtuch und gebe darauf den Joghurt. Nun den Joghurt mit Klarsichtfolie bedecken und von oben mit beispielsweise einem Teller beschweren.

Das am besten 5 Stunden stehen lassen, sagt zumindest das Originalrezept. Tja das habe ich aber erst wirklich gelesen, als ich schon das Eis machen wollte... Tja...also es geht auch, wenn das Joghurt nur ne halbe Stunde abtropft ;) Aber länger ist wahrscheinlich besser.

Um die Wartezeit zu verkürzen, Sahne/Milch mit Zucker und Vanilleextrakt verrühren, bis sich der Zucker größtenteils aufgelöst hat.
Den Joghurt dazugeben und ebenfalls unterrühren.
Die Eiweiße separat steif schlagen und unter die Sahne/Milch-Joghurt-Masse heben.

Ab mit der Masse in

a) die Eismaschine (ca. 30 Minuten Gefrierzeit)
b) in das Tiefkühlfach (ca. 4-5 Stunden). Aber mind. alle 30 Minuten umrühren, damit sich keine Kristalle bilden.

Teil 1 des Desserts fertig!
Und jetzt wird's leider wieder etwas arbeitsintensiver. Könnt ihr ja alles vorbereiten, während ihr darauf wartet, dass das Joghurt endlich fertig ist mit abtropfen ;)

Für das Obst braucht ihr:

1 Ananas
1 El Rum
1 El Zimt
1/2 El Nelkenpulver
4 El Honig

Halbe Banane (pro Person)
Amaretto
Zimt & Zucker
150g Walnusskrokant

Ende und Spitze der Ananas abschneiden. Die Ananas achteln und den Strunk entfernen.
Rum, Zimt, Nelkenpulver und Honig vermischen und die Ananas damit bepinseln.
Im Grill bei 180° - 200° C indirekter Hitze ca. 15 Minuten garen.

Das Fruchtfleisch der halbierten Banane mehrmals mit einer Gabel einstechen, mit Amaretto beträufeln und mit Zimt und Zucker bestreuen. Walnusskrokant ebenfalls drauf streuen und für 6-7 Minuten bei ebenfalls 180°-200°C ab damit auf den Grill.

Wer das Walnusskrokant selbst machen will, der gehe wie folgt vor:

150g Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne leicht anrösten. Ca 2-3 El Zucker nach und nach darüber streuen und dabei weiter rühren. Sobald die Nüsse glänzen, auf Backpapier abkühlen lassen. Das Walnusskrokant in kleinere Stücke brechen.

Soo ich hoffe ich konnte euch Lust auf's Grillen machen.
In ein paar Tagen geht's dann weiter mit Teil 2 der Grillwoche und dem perfekten Steak, bei dem sogar Vegetarier schwach werden ;)

chuvoll
Laura <3







18 Juli 2012

Beilage zur Grillwoche


Nachdem mein Papa und ich euch gestern schon gezeigt haben, wie man ein super leckeres und zartes Hähnchen mit genialer Haut grillt, braucht ihr dazu natürlich noch eine Beilage.
Is ja sonst ziemlich laaaaangweilig und arg hühnchenlastig :p

Unsere Begleitung für's Gickel sind

Gefüllte Kartoffelschiffchen




Für ca. 10 Personen (einfach auf die entsprechende Personenzahl umrechnen, war nur  im Originalrezept so gegeben) braucht ihr:

10 mittelgroße Kartoffeln
125g Butter
250g durchwachsenen Speck
2 große Zwiebeln
300g Creme Fraîche
2 Bund Schnittlauch
10 Scheiben Raclette-Käse
Olivenöl

Die Kartoffel gut waschen, schrubben und abtrocknen. Kartoffeln im Topf kochen. Etwas abkühlen lassen, längs halbieren, die Hälften mit einem Löffel aushöhlen und auf der Schale einen Rand von ca. 1cm stehen lassen. Zwiebel in Würfel schneiden und mit den Speckwürfeln in einer Pfanne mit wenig Olivenöl anbraten. Schnittlauch waschen und hacken.

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und die Kartoffel innen und außen damit bestreichen. 1⁄2 El Zwiebel-Speckmasse in die Kartoffelhälfte füllen, mit einer Scheibe Käse abdecken.

Die Kartoffelhälften mit der Schale nach unten auf den 200°C heißen Grill setzen und ca. 20 Min. indirekt grillen, bis der Käse geschmolzen ist.

Vor dem Servieren einen Klecks Creme Fraîche auf den Käse setzen, mit gehacktem Schnittlauch bestreuen und warm servieren.

Heute ein wenig aufwendiger, aber für den Geschmack lohnt sich der Aufwand :)

chuvoll
Laura <3

16 Juli 2012

Teamwork zur Themenwoche

Nachdem euch ja meine Salatwoche hier ziemlich gut gefallen hat, gibt es nun ab heute wieder eine kleine Mottowoche zum Thema



Und da ich gar nichts nicht so viel vom heißen Rost, Zangen, Steak und Würstel verstehe, habe ich mir dazu ein wenig Hilfe von meinem heiß geliebten Papa geholt.

Okay ja ihr ahnt es wahrscheinlich schon, mein Papa ist in der Küche rumgewuselt, hat gerührt, geschnibelt und na klar gegrillt und ich habe ganz fleißig auf den Auslöser gedrückt. War ja auch schließlich schwer genug ;)

Zur Einstimmung auf diese super leckere (fettige ;)) Grillwoche, starten wir heute mit dem hier



Neee nicht mein Papa. Der passt 1. nicht auf den Grill und 2. brauch ich ihn doch noch für die Zubereitung der weiteren gegrillten Köstlichkeiten. Wie gesagt, ich nix verstehen von diesem großen Ding :)

Also heute gibt's

Papa....ähm..ne...Hähnchen vom Grill ;)

Solltet ihr nicht so einen modernen Hähnchenhalter von Weber oder sonst wem haben, reicht auch einfach eine Bierdose (ja ich höre jetzt schon jeden Mann laut aufjuchzen :p) benutzen.
Dann halt den Hühnchenbobbes auf die Dose... Am besten eignen sich hierfür die 0,33l Heineken-Dosen.

In der Dose bleibt entweder das Bier oder ihr mischt aus Rotwein und Schnaps im Verhältnis 1/3 : 2/3 eine Dämpfmischung. Dann wird das Geflügel auch von innen lecker :)

Das Hähnchen kommt bei 180°C für ca. 45 Minuten auf den Grill.

Für die Glasur, die ca 5 Minuten vor Ende der Grillzeit auf das Hühnchen gepinselt wird, werden
200ml Apfelsaft, 50ml Apfelessig, 4 El Ketchup, 4 El Sojasoße, 1 El Zucker in einem Topf zum Kochen gebracht. Die Glasur auf die Hälfte einkochen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen.

So Teil 1 der Grillwoche fertig :)

Lasst es euch schmecken!

chuvoll
Laura <3










15 Juli 2012

Are you ready for....

den besten und tollsten Lebensweisheit-Urlaubsbrücken-Gastpost vooooooonnn *Trommelwirbel* Nicole!!!
Ja so sieht's aus, heute werdet ihr von Nicols unendlicher Weisheit und ihrer puren Lebensenergie verzaubert und in einen achichbinsoglücklichundkannnurnochstrahlen Strudel gezogen aus dem ihr nicht mehr rauskommt!

Aber vorher noch kurz ein paar Worte zur Gastbloggerin.

Nicole schreibt seit 2009 ihren wundervollen Blog livelifedeeply-now. Und der Name ist Programm, denn sie beschäftigt sich mit allem, was das Leben lebenswert macht und einfach Spaß bringt.
Von Zeit zu Zeit holt sie sich blogtechnisch Unterstützung von ihrem Mitbewohner Herr Schlumpf.
Ich liebe an ihrem Blog die Mischung aus Kreativität, Individualität und Frauen-Power!

Vielen Dank liebe Nicole, dass uns hier mit deiner Einzigartigkeit bereicherst.

Und nun zu Nicole's



Are you ready for Nicole?! Also ich schon!

chuvoll
Laura

13 Juli 2012

Sweet, Sweeter,...

Vera's Urlaubsvertretungs Post!

Wie ich euch ja schon berichtet habe, sind im Moment NicoleIna (von der ihr ja bereits ein super geniales Cheescake Rezept bekommen habt) und Vera, die heute an der Reihe ist, meine lieben Urlaubsvertreterinnen. Worüber ich sehr glücklich bin.

Danke Mädels :)

So und jetzt Schluss der vielen Worte! Vera hat heute für euch wirklich etwas ganz tolles vorbereitet, aber bevor ich sie selbst zu Wort kommen lassen, möchte ich sie euch gerne noch kurz vorstellen.

Vera ist 28 Jahre alt und kommt aus Heidelberg.
Auf ihrem Blog nicest-things teilt sie mit ihren Lesern und vermutlich vor allem Leserinnen alles was sie liebt. Dazu gehören beispielsweise die Themen Food, Fashion, Beauty, Interior Design und DIY. Ihre inspirierenden, kreativen und einfach so aus dem Leben und ihrem Denken heraus geschriebenen Texte unterstreicht sie dann noch bildlich mit wunderwunderschönen Fotos, in die man sich einfach sofort verliebt :)
Schaut doch einfach mal selbst bei ihr vorbei, sie ist nur einen klick entfernt.

So genau geplaudert! It's your turn, Vera!


DIY Cotton Candy Syrup

Huhu ihr Lieben! Ich bin Vera von Nicest Things und da die liebe Laura im Urlaub ist, möchte ich euch hier stellvertretend ein bisschen unterhalten. Und zwar zeige ich euch heute, wie man Zuckerwattesirup selber macht.

Wer kennt ihn nicht, diesen köstlichen Zuckerwatteduft, der einen an Kindheit und Jahrmarkt erinnert? Nun ist Jahrmarkt oder Kirmes ja nur wenige Male im Jahr,  aber auf den leckeren süßen Geschmack hat man vielleicht ein wenig öfter Lust. Mit ein paar wenigen Zutaten, die ihr das ganze Jahr über einfach bekommt, könnt ihr in eurer eigenen Küche Zuckerwattegeschmack to go herzaubern und mit diesem Sirup dann Süßspeisen, Getränke und Backwaren verfeinern.


Ihr braucht:
450g Fruchtzucker = Fruktose (z.B. von Müllers Mühle oder aus der Apotheke)
150ml Wasser
560g Kristallzucker
110ml kaltes Wasser
rosa /rote Pulverspeisefarbe

1. Die 450g Fruchtzucker mit den 150ml Wasser aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat

2. 560g normalen Haushaltszucker / Kristallzucker in einen Topf geben

3. 170ml von dem zuvor gekochten Fruktosesirup dazugeben

4. Das kalte Wasser dazugeben und rühren, bis sich alles löst

5. Ein Bratenthermometer in den Topf stellen / halten und alles bis 160°C aufkochen. Nicht mehr, sonst wird der Zucker braun. Das entspricht ungefähr mittlerer Hitze.

6. Von der Platte nehmen und in einen kühlen frischen Topf gießen

7. Wer will, kann ein wenig rosa Speisefarbe hinzufügen. In kleinen Glasflaschen verwahrt, hält sich der Sirup viele Monate.



Ich habe meinen Sirup mal mit dem "Zuckerwattesirup" von Monin verglichen und er schmeckt ziemlich ähnlich :) Wie genau dieser spezielle Zuckerwattegeschmack während der Zubereitung entsteht ist mir zwar ein Rätsel, aber bei mir hat es geklappt. Wahrscheinlich durch das doppelte Anrühren von einem Sirup, die zwei Zuckersorten und das Aufkochen? Probiert es einfach mal aus, wenn ihr mögt. Viel Spaß!

PS: Ich trinke den Sirup natürlich nicht pur mit dem Strohhalm aus dem Glas. Das ist schon das angerührte Getränk, da ich etwas zu viel Speisefarbe im Sirup hatte und mir die Farbe für die Fotos so besser gefiel ;)





Vielen Dank liebe Vera und meinen lieben Lesern wünsche ich viel Spaß beim Nachmachen :) Klingt ja wirklich nach tollem Jahrmarkts-Feeling!


chuvoll
Laura


11 Juli 2012

Mon Cherie, fantastique!

Wie ihr schon merkt, befinden wir uns wieder auf einer kleinen Reise. Ich kann es ja nicht verantworten, dass ich durch die Weltgeschichte gondele und ihr auf eurem Balkon versauert... nenene!

Nachdem wir uns mit den kleinen Macarons schon nach Frankreich geträumt haben, treten wir heute unsere 2. Reise ins Land des Weins und der Froschesser an.
Und zwar mit dieser

Tomaten-Rucola-Tarte







Diese Tarte ist im Hause Chu der Dauerbrenner und wird sehr oft gebacken, vor allem wenn's mal schnell gehen muss. Außerdem kann man die Zutaten so super variieren, sodass eine rasche Tarte auch am Sonntag mittag möglich ist, ohne, dass man nochmal schnell bei den Nachbarn vorbeischauen und um Zutaten bitten muss ;)


Ihr braucht für eine Tarte-/Springform mit ø28cm:

Für den Teig

100g kalte Butter
200g Mehl
1 Eigelb
1 Prise Salz

Für den Belag


500g Cocktailtomaten
250g Ricotta (oder Quark. Schmeckt genauso und weniger Kalorien!)
3 Eier
50g Sahne
200g Ziegenkäse
1 El Honig
1/2 Bund Rucola
Salz & Pfeffer

eventuell:
1 Hand voll geröstete Pinienkerne
1 frischer Rosmarinzweig

Für den Teig die Butter in kleine Stücke schneiden und dann mit den restlichen Zutaten und eventuell noch 1-2 Tl kaltem Wasser rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt, ca. 1 Stunde kalt stellen.

Währenddessen den Ofen auf 200°C vorheizen und die Tarteform mit Backpapier auslegen bzw. mit Olivenöl einfetten. Das bleibt euch überlassen.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen auf Tarteformgröße ausrollen, in eben diese hineindrücken und dabei einen Rand formen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und ab mit dem Teig ins Gefrierfach. Dort darf er 15 Minuten verweilen.
Danach herausholen und für ebenfalls 15 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen vorbacken.

In der Zwischenzeit Tomaten waschen und halbieren.
Ricotta, Eier und Sahne verrühren. Die Hälfte des Ziegenkäses hineinbröseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Achtung nicht zu viel Salz! Der Käse ist ja schon recht salzig.
Wer mag, kann noch den frischen Rosmarin mit in die Masse rühren.

Die Masse auf den vorgebackenen Boden geben, Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf der Ricottamasse verteilen. Pfeffern und mit Honig beträufeln.
Im Ofen für weitere 15 Minuten backen (ihr seht, da steckt ein Konzept dahinter ;) Super easy zu merken!).
Danach den restlichen Ziegenkäse darüberstreuen und ca. 10 Minuten (ja sorry da muss man sich jetzt erstmal umgewöhnen und die Küchenuhr erst....) weiterbacken. Ihr könnt auch zusätzlich noch die Pinienkerne auf der Tarte verteilen.
Die Tarte aus dem Ofen befreien und möglichst abkühlen lassen. Wer auf heiße Tarte steht, kann sie natürlich auch jetzt schon vernaschen, aber nach meiner Erfahrung schmeckt sie einfach besser, wenn sie komplett ausgekühlt ist.

Rucola waschen, putzen, trocken schütteln und eventuell etwas klein schneiden.
Die Tarte aus der Form lösen, in Stücke schneiden und mit Rucola bestreuen. Ich mache ganz gerne noch etwas Balsamico-Creme (ja dat is die, die man auf jedem zweiten Tellerrand wiederfindet, weils ja soooo schick aussieht ;p) darüber geben.

Guten Appetit!



chuvoll
Laura <3

09 Juli 2012

Ein süßer Sommerpausenfüller

Bonjour meine Lieben!!

Ich gondel zwar gerade irgendwo im Nirgendwo Österreichs rum, aber heute geht's zumindest für euch nach Paris! Und das ganz ohne Flieger, Zug, Auto und viel Geld. Ihr müsst höchstens schnell zum örtlichen Supermarkt huschen, um fehlende Zutaten zu besorgen für meine

Schoko-Macarons mit weißer Vanillecreme


Diese Macarons habe ich hier schon mit Nici gebacken und alles hat super geklappt, obwohl wir zwar Back- aber keine Macaronerfahrung haben. Mit meinen kleinen Tipp und Tricks gelingen die ersten Macarons bei euch bestimmt auch auf Anhieb.

Für die Macarons braucht ihr:

100g Eiweiß (ca. 3 Eier)
25g Zucker
1/2 Tl Zitronensaft
225g Puderzucker
125g geriebene Mandeln
15g Kakaopulver
1 Prise Salz

Das Eiweiß schon 24 Stunden vorher trennen und ca. 1 Stunde vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank holen, damit es die Raumtemperatur annehmen kann.

Schlagt das Eiweiß erst ganz leicht an und fügt dann den Zitronensaft hinzu. Weiterschlagen, bis das Eiweiß fast steif ist, nun unter Rühren den Zucker unterrühren.

Achtung das Eiweiß nicht überschlagen! Ist das Eiweiß so steif, dass man die Schüssel umdrehen kann, ohne dass etwas herausläuft, nicht mehr weiterschlagen, denn sonst verliert das Eiweiß wieder an Luft und wird flüssig!

Puderzucker, Mandeln, Kakaopulver und Salz in einer Schüssel mischen und zum Eiweiß hinzufügen, vorsichtig unterheben bis eine einheitliche glänzende Masse entstanden ist.

Nun die Masse in einen Spritzbeutel füllen und 2€ große Kreise auf ein Backpapier spritzen. Unbedingt darauf achten, dass die Kreise gleich groß sind!
Alles an einem Ort ohne Zugluft für ca. 30 Minuten trocknen lassen (bis sich die Oberfläche trocken anfühlt).
In der Zwischenzeit den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Macarons für 8 Minuten backen, Blech um 180° herumdrehen und weitere 8 Minuten backen.
Vollständig auf dem Bleck auskühlen lassen und nun geht's an die Füllung!

Die Füllung am besten auch am Vortag vorbereiten, damit sie komplett durchkühlen kann.

Ihr braucht:

125g Schlagsahne
60g weiße Schoki
1 Vanilleschote

Die Schokolade in Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.
Die Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und beides (Schote & Mark) zur Sahne in einen Topf geben. Sahnemischung aufkochen lassen und nach und nach unter Rühren über die Schokolade geben, bis sich diese komplett aufgelöst hat.

Die Creme bis zum Gebrauch im Kühlschrank zwischenlagern.

Die Creme auf eine Macaronhälfte spritzen (oder einfach mit einem Löffel darauf verteilen) und mit einem weiteren Macaron bedecken.

Et voilà! Willkommen in petit Pariiiiiieeee!

chuvoll
Laura <3

06 Juli 2012

Post aus Ina's Küche

Endlich ist es soweit, der erste Urlaubsvertröster-Gastpost erscheint. Ich bin wirklich richtig happy, dass die drei Mädels sich bereit erklärt haben, mich in meiner Sommerpause zu unterstützen. 
Aber nicht das ihr jetzt denkt, das sind so Sommerlochfüller wie im TV, wo bereits zigfach durchgenudelte Filme nun zum x-ten Mal gezeigt werden und immer noch als super Blogbuster angepriesen werden! 
Neee!
Das hier ist very special, super exklusiv und wirklich noch niieee da gewesen! :)


Alles nur für euch :)


So und bevor ich nun endlich (ich weiß ich rede gerne im den heißen Brei herum) die liebe Ina zu Wort kommen lasse, möchte ich sie euch und ihren Blog Cityglamblog erstmal kurz vorstellen. 


Ina, die eigentlich Katharina heißt, aber nicht so genannt werden möchte, wie sie ihren Lesern vertrauensvoll verrät, ist 25 Jahre jung, kommt aus unsere Hauptstadt und träumt genauso wie ich davon später ein kleines eigenes und so individuelles Café oder Deli zu eröffnen. 
Auf ihrem Blog beschäftigt sie sich so kreativ und eindrucksvoll mit den Themen Kochen, Backen, Fotografie, Beauty, Fashion und Deko bzw. Einrichtung.
Dabei hat sie einen so wundervollen Schreibstil und jeder ihrer Beiträge zaubert mir sogar am Montagmorgen ein lächeln auf's Gesicht.
Schaut doch einfach mal selbst bei ihr vorbei und überzeugt euch von ihrer zauberhaften Wirkung!


Danke liebe Ina, dass du mich hier mit diesem genialen Rezept unterstützt :)




Ina's Blueberry Cheesecake


Heute darf ich euch bebacken und euch damit die Wartezeit auf Laura
etwas versüßen. Es gibt Blueberry Cheesecake nach folgendem Rezept:

Für den Boden: 150gr. Vollkornkekse (in einem Gefrierbeutel
zerkrümelt) und 75gr weiche Butter dazugeben und "durchmatschen".
Alles in eine runde (eingefettete) Backform geben, fest andrücken und
bei 170 Grad ca. 10 Minuten Backen.

Für den Cheesecake:
125 gr Zucker,  700 gr Magerquark, 400 gr Frischkäse, 3 Eier, 1 Päck.
Vanillezucker, etwas Zitronenaroma
Diese Zutaten mixt ihr zusammen und gebt sie dann auf den Boden. Nun
wird alles bei 180 Grad für 40 Minuten gebacken.

Für den Beerenspiegel
Für den Beerenspiegel habe ich eine handvoll gefrohrene dunkle
TK-Beeren in einem Topf mit etwas Zucker und Speisestärke (1-2 EL)
aufgekocht und pürriert. Dann über den Kuchen streichen, mit einigen
frischen Blaubeeren belegen und alles über Nacht im Kühlschrank
festwerden lassen.  Fertig :D

02 Juli 2012

Very berry cake in the jar

zum versenden für die Post aus meiner Küche.
Den habe ich euch ja schon bildlich gezeigt, als ich euch von der Bloggeraktion "Post aus meiner Küche" berichtet habe und nun gibt's auch das passende Rezept dazu.

Natürlich müsst ihr den Kuchen nicht unbedingt im Glas backen, denn eigentlich ist das Rezept für 12 Muffins.

Also für 12 Muffins oder 1 Kuchen im Glas (Füllmenge 250ml) + 6 Muffins braucht ihr:

190g weiche Butter + zum Bestreichen für das Glas
60g Mehl
200g Puderzucker
120g gemahlene Mandeln
3 Eier
Abrieb einer Zitrone
Beeren nach Wahl (TK geht auch)

Ofen auf 180°C vorheizen und das Glas mit Butter ausstreichen und mit Zucker bestäuben.

Mehl, Zucker und Mandeln in einer Schüssel mischen. Butter hinzufügen.
Eier trennen, das Eigelb zum Mehl geben und das Eiweiß steif schlagen.
Die Mehlmischung leicht durchkneten, nun noch das Eiweiß unterheben.
Zuletzt die Beeren vorsichtig unterheben. Wenn ihr die TK-Beeren noch gefroren hinzugebt wird nicht der ganze Teig rosa ;) Aber die Backzeit verlängert sich dafür um ca. 5 Minuten.

Teig zu 2/3 in die Förmchen bzw. das Glas füllen und für ca. 25-35 Minuten (Muffins) bzw. 45-50 Minuten (Glas) backen.

Wenn ihr das Glas noch heiß mit dem Deckel verschließt, hält sich der Kuchen locker 2-3 Monate.
Bei wem's nicht so lange halten soll, der kann die Muffins vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

Fertig ist ein super Mitbringsel :)

chuvoll
Laura <3